Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit dem Ausbruch des Virus Mitte Dezember in Vuhan/China häufen und verdichten sich die Informationen und Angaben über sowohl in der Presse, in Funk und Fernsehen sowie auch über alle amtliche, offiziellen und nicht-offiziellen Stellen. Es ist mir daher wichtig, Sie aus Sicht der Gemeindeverwaltung über die unserer Meinung nach wichtigsten Themen zu unterrichten.

 

Corona Warn App

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Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store >> und bei Google Play >> zum Download erhältlich.

 

Ein- und Rückreise aus dem Ausland

Flussdiagramm Reiserueckkehrer

 

 

 Aktuell gibt(gab) es im Kreis Biberach 1772 bestätigte Infektionen.                                     Davon sind 1554 Personen wieder genesen, 172 Personen gelten noch als krank. 
 In der Vergangenheit gab es auch einen bestätigten Fall in Moosburg, der aber wieder genesen ist.                                       

 (Quelle Kreisgesundheitsamt: Stand, 27. November 2020, 12:00 Uhr)

 Die kreis- und gemeindenbezogene Darstellung der Fallzahlen ist unter folgedem Link aufrufbar: 

covid19 BC

 Covid19 Fallzahlen Kreis Biberach

 

 

Informationen zum Virus/zur Erkrankung und den Anzeichen:

Name:             SARS-CoV-2 „Coronavirus“, auch „Covid-19“ für die Lungenerkrankung

Anzeichen:    Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber

 

Inkubationszeit:

14 Tage; Übertragung möglich bei engem Kontakt (z. B. häuslichem oder pflegerischen Kontakt) über Tröpfchen, Körpersekrete und Ausscheidungen

Gefahren:

Es bestehen gewisse Gefahren für Menschen mit geschwächtem oder schwachem Immunsystem (insbesondere Kleinkinder und ältere Menschen) sowie für Menschen mit Vorerkrankungen; für den überwiegenden Anteil der Bevölkerung bestehen keine besonderen Gefahren.

 

Corona Verordnung des Landes Baden Würtemberg

Die aktuelle Fassung der Voerordung

FAQ - Fragen und Antworten zur Verordnung

 

Wesentliche Änderungen zum 19. Oktober 2020

Ab dem 19. Oktober gilt in Baden-Württemberg die 3. Pandemiestufe. Daher haben wir die Corona-Verordnung des Landes an das neue stark steigende Infektionsgeschehen angepasst. Folgende Änderungen gelten ab Montag, 19. Oktober 2020:

  • Die Maskenpflicht gilt nun in ganz Baden-Württemberg in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen wie Fußgängerzonen und Marktplätzen, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann. Auch in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen von öffentlichen Einrichtungen gilt jetzt eine Maskenpflicht. (§ 3 Absatz 1 Nr. 11 und 12 sowie Absatz 2 Nr. 9 und 10)
  • Ansammlungen werden auf 10 Personen begrenzt. Die Anzahl darf überschritten werden, wenn es sich ausschließlich um Personen maximal zweier Haushalte handelt (§ 9 Absatz 1 und Absatz 2 Nr. 3) oder wenn die Teilnehmer miteinander verwandt sind. Verwandt bedeutet hier: Personen, die in gerader Linie verwandt sind, Geschwister und deren Kinder, einschließlich deren jeweiligen Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner (§ 9 Absatz 1 und Absatz 2 Nr. 1 und 2).
  • Private Veranstaltungen (insbesondere private Feiern) sind auf maximal zehn Personen begrenzt. Die Anzahl darf überschritten werden, wenn es sich um Personen maximal zweier Haushalte handelt (§ 10 Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2) oder wenn die Teilnehmer miteinander verwandt sind. Verwandt bedeutet hier: Personen, die in gerader Linie verwandt sind, Geschwister und deren Kinder, einschließlich deren jeweiligen Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner oder Partnerinnen oder Partner (§ 9 Absatz 1 und Absatz 2 Nr. 1 und 2).
  • Die Teilnehmerzahl für sonstige Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt (§ 10 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2). Für kulturelle Veranstaltungen gelten gesonderte Regelungen.

 

   Übersicht der Änderungen zum 11. Oktober:

  • Personen, die falsche Kontaktangaben in Gaststätten, Veranstaltungen oder anderen Dienstleistungen machen, können mit einem Bußgeld belegt werden. Wer sich weigert, seine Kontaktdaten richtig und komplett anzugeben, darf das gastronomische Angebot, das Geschäft oder die Veranstaltung nicht besuchen beziehungsweise die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen.

    Übersicht der Änderungen zum 30. September:

  • Die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wird bis zum 30. November 2020 verlängert.
  • Die Maskenpflicht gilt nun auch für Kundinnen und Kunden in Gaststätten, Restaurants, Bars etc., wenn Sie sich nicht am Platz befinden – etwa auf dem Weg zum Tisch, zur Toilette oder zum Buffet. 
  • Die Maskenpflicht gilt ferner nun auch in Freizeitparks und Vergnügungsstätten in geschlossenen Räumen und in Wartebereichen.
  • Es gibt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot bei Verstoß gegen die Maskenpflicht.
  • Beim praktischen Fahr-, Boots- oder Flugunterricht sowie bei praktischen Prüfungen gilt nun ebenfalls eine Maskenpflicht.
  • Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, muss dies nun in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen.
  • Verantwortliche müssen Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden ihrer Einrichtungen bzw. Geschäfte über die Maskenpflicht informieren.
  • Die Beschreibung der typischen Symptome einer COVID-19 Erkrankung wird an die neuesten Erkenntnisse der Robert Koch-Instituts angepasst.
  • Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden bleiben weiterhin untersagt.
  • Die §§ 4 bis 8 gelten künftig auch für Boots- und Flugschulen (Hygieneanforderungen, Hygienekonzepte, Datenverarbeitung, Zutritts- und Teilnahmeverbot sowie Arbeitsschutz).
  • Die Beschränkungen für Veranstaltungen und Betriebsverbote werden unabhängig von der Laufzeit der Verordnung laufend im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen überprüft und gegebenenfalls umgehend angepasst.

 

 

Empfehlungen und Handlungshinweise:

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig.
  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und vorläufig zu Hause bleiben.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.


Hygienehinweise:

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (zirka ein bis zwei Meter) nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

 

Zuständigkeiten und Möglichkeiten der Gemeinde als Ortspolizeibehörde

Die Gemeinden sind für die Anordnung von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz (IFSG) zuständig. Diese werden nur ergriffen, wenn Tatsachen festgestellt wurden, die zum Auftreten von übertragbaren Krankheiten führen können und können z. B. Schutzmaßnahmen (Isolierung, Bobachtung, Quarantäne) oder die Absage von Veranstaltungen und Schießung von Einrichtungen beinhalten.

Die Gemeinden sind jedoch auch Ansprechpartner für Fragen, Hilfeleistungen, Koordination sowie weitere Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen.

 

 

Bürgertelefon des Kreisgesundheitsamts Biberach:

Haben Sie Fragen zum Coronavirus? Von 8 bis 16 Uhr, täglich auch am Wochenende, erreichen Sie  das Kreisgesundheitsamt unter Telefon 07351 52-7070.

 

Weitere Informationsquellen:

 

Anmerkung: Infektionszahlen können aufgrund unterschiedlicher Aktualisierungszeitpukte abweichen.

 


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